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    Guide

    Poolguide

    Wenn das Wetter schöner wird und die Sonne vom Himmel strahlt, ist ein Pool für Kinder perfekt zum Planschen und Abkühlen. Ein Pool im Garten hat viele Vorteile, er kann zum Beispiel dazu beitragen, dass sich das Kind schon früh im Wasser wohl und sicher fühlt. Aber welcher Kinderpool eignet sich am besten für welches Alter? Was gibt es für Modelle und was sind die Unterschiede bei den Materialien? In unserem Poolguide haben wir alle Tipps und Tricks gesammelt, um Dir diese und weitere Fragen zu beantworten. Hier findest Du Informationen zu wichtigen Aspekten, die Du vor Deinem Kauf beachten solltest, und Tipps, wie Du Dein Kind auf spielerische Art und Weise an Wasser gewöhnen kannst.

     

  • Welche Vorteile hat ein eigener Pool?

    Ein Kinderpool oder Planschbecken kann viele positive Effekte für ein Kind haben. Ein Pool sorgt nicht nur für Spielspaß und Abkühlung an heißen Tagen, sondern ist auch eine gute Methode, um Wasser als natürlichen Teil des Alltags einzuführen. Die Gewöhnung an Wasser ist wichtig, damit Kinder am und im Wasser sicher sind und es ist sinnvoll, damit schon früh zu beginnen. Dabei kann zum Beispiel geübt werden, den Kopf unterzutauchen, zu strampeln, sich treiben zu lassen und sich über und unter der Wasseroberfläche zu orientieren. Ein Pool im Garten oder auch ein kleineres Planschbecken auf dem Balkon bietet also viele Möglichkeiten, auf natürliche Art und Weise in Kontakt mit Wasser zu kommen. So braucht man nicht ins Freibad, an den Strand oder an den Badesee fahren, sondern kann auch spontan mal kurz ins Wasser – in einer sicheren Umgebung und mit den Eltern in der Nähe.

  • Welche Arten von Pools gibt es?

    Hier kannst Du mehr über die verschiedenen Modelle und ihre Funktionen lesen, damit Du genau den richtigen Pool für Deine Familie findest. 

    •    Babypool / Aufblasbares Planschbecken

    Kleine, aufblasbare Kinderpools oder Planschbecken sind einfach aufzubauen und auch wieder auszuleeren. Man kann sie einfach im Garten versetzen oder auch auf einem Balkon nutzen und wenn sie nicht gebraucht werden, können sie platzsparend verstaut werden. 

    •    Hardschalen-Planschbecken

    Ein Babypool oder Planschbecken aus Hardplastik ist stabil und haltbar, sodass er eine gute Wahl für kleine oder etwas größere Kinder ist. Das Material ist einfach zu reinigen und hält oft viele Sommer lang. Schalenplanschbecken bieten einen stabilen Bereich zum Spielen und für Wasserspaß und sind oft ein guter Zwischenschritt zu größeren Aufstellpools.

    •    Stahlrahmenpool / Aufstellpool

    Pools mit Stahlrahmen sind robuster und meistens größer, sodass Platz für mehrere Kinder oder Erwachsene ist. Sie brauchen mehr Platz und regelmäßige Pflege und Reinigung, bieten dafür aber ein "richtiges" Poolgefühl – fast wie im Freibad.  

    •    Planschbecken und Kinderpools mit Zusatzfunktionen

    Wenn Du Deinen kleinen Liebling vor der Sonne schützen willst, ist ein Planschbecken mit Dach ideal. Es gibt auch Kinderpools mit Rutschen, Fontänen und unterhaltsamem Spielzeug, sodass man zu Hause einen richtigen Wasserpark bauen kann. 

  • Welchen Pool soll ich kaufen? 

    Wie oben schon erwähnt, gibt es Pools in ganz verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Eigenschaften. Welches Modell für euch das richtige ist, hängt von ganz individuellen Faktoren ab. Wie viel Platz habt ihr, wie alt ist das Kind und wer soll überhaupt im Pool baden? Kinder, die noch nicht schwimmen können, sollten auf jeden Fall im Pool stehen können. Für ältere Kinder, die im Wasser schon gut zurechtkommen, eignet sich auch ein größerer Pool, in dem sie sich frei bewegen können. Für die Allerkleinsten eignet sich ein Planschbecken mit einem Durchmesser von etwa 60 bis 100 cm ideal. Dort kann das Kind sitzen, planschen und mit Wasserspielzeug spielen. Wichtig ist jedoch in jedem Alter, dass Kinder sich niemals unbeaufsichtigt im und am Wasser aufhalten. 

  • Sicherheit am und im Wasser

    Das Spielen am und im Pool soll Spaß machen, aber auch die Sicherheit darf nicht zu kurz kommen. Deswegen möchten wir an dieser Stelle nochmal ganz deutlich betonen, wie wichtig es ist, Kinder am und im Wasser immer zu beaufsichtigen. Es ist wichtig, dass die Tiefe bzw. der Wasserstand des Pools an die Größe und die Schwimmfähigkeiten des Kindes angepasst ist. Doch auch bei flachem Wasser, muss stets eine erwachsene Person in der Nähe des Kindes sein, um Gefahren zu vermeiden. 

  • Wie reinigt man einen Pool? 

    Ganz egal, ob Du ein Babyplanschbecken oder einen großen Gartenpool kaufst – eine regelmäßige Reinigung ist wichtig für sicheren Badespaß. Um groben Schmutz wie Laub oder Insekten aus dem Pool zu entfernen, eignet sich ein Kescher oder Poolnetz. Um den Pool langfristig sauber zu halten, lohnt es sich, in eine Poolabdeckung oder eine Plane zu investieren, mit der man den Pool abdecken kann, wenn er gerade nicht gebraucht wird. So kann der Pool oft auch besser warmgehalten werden. 

    Um den Pool selbst zu reinigen, kannst Du meist handelsübliche Reinigungsmittel und -geräte nutzen, um den Boden und die Wände sauber zu halten. Das gilt jedoch nur, wenn Du einen Pool ohne Chlor nutzt. 

    • Mildes Reinigungsmittel: Verwende einen weichen Schwamm oder Lappen mit einem milden Spülmittel oder anderen Reinigungsmittel, um Algen und Schmutz vom Boden und den Wänden zu schrubben.
    • Sorgfältig ausspülen: Wasche alles an Reinigungsmittel nach der Reinigung sorgfältig ab.
    • Trocknen lassen: Lasse den Pool komplett trocknen, am besten in der Sonne, um Bakterien abzutöten und Schimmelbildung vorzubeugen. 

    Bei den meisten Planschbecken muss das Wasser regelmäßig gewechselt werden, am besten jeden zweiten Tag. Bei größeren Aufstellpools kann eine Filterpumpe das Wasser in Bewegung halten und groben Schmutz abfiltern. Doch auch diese Pools müssen regelmäßig gereinigt werden und dafür gibt es cleveres Zubehör, mit dem man den Pool einfach sauberhalten kann. 

  • Maximaler Badespaß mit Zubehör 

    Ein Pool sorgt nicht nur für richtig schöne Abkühlung im Sommer, sondern bietet natürlich auch eine Menge Spielspaß. Meistens reicht die Fantasie von Kindern da schon weit, aber wenn man für noch mehr Spielspaß sorgen möchte, gibt es natürlich auch jede Menge Wasserspielzeug wie Luftmatratzen & Schwimmreifen oder Wasserparks.

    • So kannst Du Dein Kind an Wasser gewöhnen

      Kinder frühzeitig an Wasser zu gewöhnen ist wichtig und hilft dabei, dass Dein Kind am und im Wasser sicherer unterwegs ist. Ein kleines Planschbecken oder ein etwas größerer Kinderpool kann die ideale Unterstützung sein, um Kinder auf natürliche und entspannte Weise wichtige Regeln rund um Wasser und Baden beizubringen.

      Bei kleinen Kindern können schon erste Schritte wie im Wasser zu sitzen und mit Wasser zu spritzen oder Wasser von Hand zu Hand zu gießen hilfreich sein. Kinder, die schon früh regelmäßig in Kontakt mit Wasser kommen, sind oft schneller sicher im Umgang damit und das kann auch beim Schwimmenlernen sehr hilfreich sein. So sorgst Du für Sicherheit beim Baden für Dein Kind – nicht nur in den ersten Jahren, sondern sein Leben lang.

      Die beste Art, den sicheren Umgang mit Wasser zu erlernen, ist ein spielerischer Ansatz. Hier findest Du ein paar Tipps, wie Du Dein Kind mit einem Pool oder Planschbecken an Wasser gewöhnen kannst:


      •    Genau wie bei allem anderen, was man neu lernt, hilft Stress absolut gar nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Du als Elternteil ruhig bleibst, Deinem Kind Sicherheit vermittelst und viel Geduld mitbringst. Zeige und erkläre alles und belohne auch die kleinsten Fortschritte mit ganz viel Lob. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und Wasser soll Spaß machen. 


      •    Es gibt verschiedene Spiele und Übungen, die ihr im und am Wasser trainieren könnt. Ein klassische Beispiel ist "Kaffee kochen". Stelle Dich zusammen mit Deinem Kind in den Pool, sodass das Wasser bis zu seiner Taille reicht oder halte es an der Hüfte fest, um es sicher über Wasser zu halten. Geht dann gemeinsam herunter, bis die Lippen auf Höhe der Wasseroberfläche sind. Pustet dann, sodass die Wasseroberfläche blubbert oder mit etwas Fantasie "kocht". 


      •    Die "Kaffee kochen"-Übung ist oft ein guter und sanfter Einstieg, um das richtige Untertauchen vorzubereiten. Den Kopf unter Wasser zu haben, ist für viele Kinder unheimlich. Wenn Du Dein Kind dabei unterstützen möchtest, könnt ihr die Übung einfach nach und nach steigen, indem ihr immer mehr vom Kopf untertaucht. Erst nur das Kinn, dann der Mund, dann das erste Mal die Nase und so weiter. Auch hier ist Geduld das Stichwort und Du solltest die Gefühle und Bedenken Deines Kindes ernstnehmen. Es ist wichtig, dass Du als Elternteil die ganze Zeit als Unterstützung und zur Sicherheit an der Seite Deines Kindes bist. 


      •    Wenn das Kind schon größer ist und mehr Sicherheit im Wasser gewinnt, ist ein guter nächster Schritt, das Treiben zu üben. Halte Dein Kind an den Händen und lass es sich im Wasser auf den Rücken legen. Zur Unterstützung kannst Du am Anfang auch eine Hand unter den Rücken lehnen. Erkläre Deinem Kind, dass es sich dabei entspannen sollte, weil es dann leichter ist, an der Oberfläche zu bleiben. Mit etwas Übung gelingt euch bestimmt auch das im Handumdrehen! 

       

    Häufige Fragen

    • Wie oft muss das Wasser in einem Pool gewechselt werden?
      Bei aufblasbaren Planschbecken und kleineren Pools sollte man das Wasser mindestens jeden zweiten Tag wechseln. So können Kinder jedes Mal in sauberem Wasser spielen. Größere Aufstellpools mit Filtersystem und/oder Chlor brauchen weniger häufig einen kompletten Wasserwechsel, sollten aber regelmäßig überwacht und von grobem Schmutz befreit werden. Wenn Spielzeug mit im Pool ist, sollte auch das regelmäßig gereinigt werden, damit keine unerwünschten Bakterien mit im Wasser planschen. 
       
      Wo sollte man einen Pool aufstellen?
      Alle Arten von Pools und Planschbecken sollten auf einer geraden und glatten Oberfläche aufgestellt werden. Wähle gerne eine windstille Stelle, damit Kinder beim Planschen nicht so schnell frieren. Außerdem solltest Du den Pools stets im Blick haben. Um zu vermeiden, dass viel Laub und Schmutz im Wasser landen, stelle den Pool am besten nicht direkt unter Bäume oder Büsche. Wenn Du einen Ort wählst, der meistens in der Sonne liegt, wird das Wasser angenehm aufgewärmt, ohne dass Du einen Cent dafür bezahlen musst, und sorgt so für noch mehr Badespaß!